Kurzvideo-App Triller plant vertrauliche Veröffentlichung – TechCrunch

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Der TikTok-Konkurrent Triller hat der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC vertraulich Unterlagen für einen Börsengang seiner Stammaktien der Klasse A vorgelegt. Die Ankündigung erfolgt, als das Unternehmen vor zwei Wochen seine 5-Milliarden-Dollar-Fusion mit dem Videotechnologieunternehmen SeaChange International beendete.

Ähnlich wie bei TikTok ermöglicht Triller es Benutzern, Kurzvideos mit Musik zu erstellen und zu teilen. Das in Los Angeles ansässige Unternehmen wurde ursprünglich 2015 gegründet und die App wurde mehr als 250 Millionen Mal heruntergeladen. Triller hat viele bemerkenswerte Benutzer angezogen, darunter Justin Bieber, Marshmello, The Weeknd, Alicia Keys, Cardi B, Eminem, Post Malone und Kevin Hart. Die App hat auch Verträge mit beliebten TikTok-Benutzern wie Charli D’Amelio und Noah Beck abgeschlossen. Auch der frühere US-Präsident Donald Trump nutzte die App.

Triller sagt, dass die öffentliche Notierung voraussichtlich stattfinden wird, nachdem die SEC ihren Überprüfungsprozess abgeschlossen hat, vorbehaltlich der Marktbedingungen und anderer Bedingungen.

Im vergangenen Dezember gab das Unternehmen bekannt, dass es über eine umgekehrte Fusion mit SeaChange International an die Börse gehen werde. Das fusionierte Unternehmen hätte einen Wert von etwa 5 Milliarden US-Dollar und die Vorstände beider Unternehmen hätten der geplanten Fusion zugestimmt. Am 14. Juni gab Triller bekannt, dass die Unternehmen sich gegenseitig darauf geeinigt haben, die Vereinbarung zu kündigen und dass das Unternehmen stattdessen einen Börsengang anstrebt.

Laut einem Bericht von Business Insider meldete Triller im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 769,7 Millionen US-Dollar. Der Bericht besagt, dass etwa 496 Millionen US-Dollar dieses Verlustes mit Aktienvergütungskosten verbunden waren. Mahi De Silva, CEO von Triller, sagte gegenüber Insider, dass die meisten Ausgaben für die Aktienvergütung im vergangenen Jahr aus der Verwendung von Aktien für den Erwerb anderer Unternehmen stammten. Das Unternehmen hatte auch Mitarbeitern und einigen seiner prominenten Partner Aktien gewährt.

Die Ankündigung des Börsengangs von Triller erfolgt, da das Unternehmen in den letzten Jahren eine Reihe von Akquisitionen durchgeführt hat. Kürzlich erwarb Triller die Fangage-Plattform des niederländischen DJs Sam Feldt, um „Creatorn und Marken ein neues und erweitertes Serviceangebot zu bieten“. Triller hat kürzlich auch die Influencer-Plattform Julius übernommen.

Im vergangenen November erwarb das Unternehmen Thuzio, ein Unternehmen, das sich auf Business-to-Business-Premium-Influencer-Events und -Erlebnisse konzentriert. Im April 2021 erwarb Triller die KI-basierte Kundenbindungsplattform Amplify.AI, die unter anderem mit Marken in den Bereichen Verbrauchsgüter, Finanzdienstleistungen, Automobil, Telekommunikation, Politik und digitale Medien zusammenarbeitet. Im selben Monat erwarb Triller auch FITE TV, eine Live-Event- und Pay-per-View-Kampfsport-Streaming-Plattform. Im März 2021 erwarb Triller die Live-Musik-Streaming-Plattform Verzuz, die von Swizz Beats und Timbaland gegründet wurde.

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