Die meisten Startups waren vor 2021 überbewertet, jetzt macht es Probleme – TechCrunch

Die meisten Startups waren vor 2021 überbewertet, jetzt macht es Probleme – BesteFuhrer

Warum das Post-Money-Bewertungsmodell kein genauer Indikator für den Wert ist

unter normalen Umständen, je höher die Bewertung eines Startups, desto besser für alle Beteiligten. Hohe Bewertungen weisen auf den Erfolg und das Potenzial eines Unternehmens hin; sie ziehen neue Kunden und neue Talente an; Sie bauen sich einen Ruf auf.

Und wenn die Bewertung eines Unternehmens weiter steigt, werden alle davon profitieren.

Daher wurden Gründer und Investoren immer dazu angeregt, an optimistische Schätzungen des wahren Werts eines Unternehmens zu glauben.

Post-Money-Bewertungen wurden durch die Markterwartungen im Jahr 2021 überhöht, aber sie wurden auch durch die zugrunde liegende Mechanik des Bewertungsmodells selbst überhöht.

Um die bevorstehenden Herausforderungen eines sich normalisierenden Marktes zu meistern, müssen Gründer die Auswirkungen beider Hebel verstehen.

Das Wunderjahr 2021

Neue Investoren in ein Unternehmen werden immer versuchen, ihr Risiko so weit wie möglich zu begrenzen.

Für Gründer, Mitarbeiter und VCs muss 2021 wie ein Wunderjahr erschienen sein. Die anfängliche Vorsicht, die die Herzen zu Beginn der COVID-19-Pandemie ergriffen hatte, war verflogen, die Bewertungen stiegen und die Finanzierung floss wieder frei.

Das VC-Investitionsvolumen verdoppelte sich fast auf 643 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021, gegenüber 335 Milliarden US-Dollar vor einem Jahr. Im vergangenen Jahr gab es auch 586 neue Einhörner im Vergleich zu 167 im Jahr 2020 und 1.033 Börsengänge in den USA gegenüber 471 im Jahr zuvor.

Wie uns der Übergang von 2020 auf 2021 gezeigt hat, können sich die Dinge jedoch schnell ändern.

Im Jahr 2022 sind die Aktienkurse und Marktkapitalisierungen öffentlicher Technologieunternehmen aufgrund steigender Zinsen, geopolitischer Entwicklungen und sich normalisierender Technologiebedingungen stark rückläufig. In einem sich normalisierenden Markt wie diesem können einst überhöhte Bewertungen zu einem großen Problem werden, insbesondere für Gründer, Mitarbeiter und frühe Investoren.

Warum Startups per Definition überbewertet sind

Um zu verstehen, warum überhöhte Bewertungen ein Problem darstellen, müssen wir uns zunächst einen der zugrunde liegenden Mechanismen ansehen.

Im Gegensatz zu börsennotierten Unternehmen, deren Bewertungen ständig steigen und fallen, ändert sich die Bewertung eines Startups typischerweise erst nach Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde. Die Berechnung für den Neuwert des Startups ist ziemlich einfach:

Neue Bewertung = (Aktienkurs letzte Runde) x (Gesamtzahl der Unternehmensaktien)

Dies ist als Post-Money-Bewertungsmodell bekannt und wird allgemein als Industriestandard akzeptiert.

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