Warum die Möglichkeiten der Spedition in Lateinamerika immer noch Kapital anziehen – TechCrunch

Warum die Möglichkeiten der Spedition in Lateinamerika immer noch Kapital anziehen – BesteFuhrer

„Investoren strömen Geld in die Logistik- und Versandunternehmen Lateinamerikas stecken“, schrieb unser ehemaliger Kollege Jon Shieber im Jahr 2019. Aber eine Pandemie später, inmitten von Unruhen über die Benzinpreise auf der ganzen Welt, ist es Zeit für einen erneuten Besuch.

Nowports (YC W19) ist ein guter Ausgangspunkt für den Vergleich. Im Februar 2019 machte das mexikanische Startup gerade seinen Abschluss bei Y Combinator, und in Shiebers Worten „sett[ing] sich selbst zum Flexport Lateinamerikas.“ Spulen wir bis heute vor, und Nowports hat 92,6 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln aufgebracht, darunter eine 60-Millionen-Dollar-Runde der Serie B unter der Leitung von Tiger.

Beispiele wie dieses gibt es zuhauf, da Investoren auf der ganzen Welt Optimismus für die Spedition gezeigt haben. Die Pandemie spielte eine Rolle bei der Förderung von Logistik-Startups und warf ein Licht darauf, wie wichtig Lieferketten sind. Aber Risikokapital fließt weiter, selbst wenn COVID-19 nachlässt, wie die jüngsten Nachrichten zeigen.

Erst in diesem Monat berichtete BesteFuhrer über drei Fundraising-Veranstaltungen in der Speditionswelt. Convoy mit Sitz in Seattle wird nach einer Serie-E-Runde in Höhe von 260 Millionen US-Dollar mit bis zu 3,8 Milliarden US-Dollar bewertet. Nigerias OnePort hat eine Investition von 5 Millionen US-Dollar an Land gezogen, die ihm helfen wird, bis Ende des Jahres auf drei große afrikanische Drehkreuze zu expandieren. Und in Lateinamerika hat DeltaX die Andenregion im Auge und 1 Million Dollar auf der Bank.

Die Digitalisierung der Spedition ist eine globale Herausforderung, da es der Branche noch an Transparenz und Effizienz mangelt. Lateinamerikanische Startups müssen einen steileren Hügel erklimmen, aber das treibt sie auch dazu, innovativ zu sein und sich gegenseitig auf interessante Weise zu helfen.

Viel mehr als Nachahmer

In Lateinamerika ist das Problem nicht nur, dass die Spedition noch sehr analog, sondern auch suboptimiert ist. Laut dem mexikanischen Startup BeGo (YC W20) „übersteigt die Lkw-Nachfrage in der Region die Kapazität, und doch rollen Lkw zu 40 % leer“.

Laut Jonathan Lewy, dessen Fonds Investo BeGo und Nowports unterstützte, repräsentieren die beiden Startups die Hauptmodelle der Branche: Marktplätze und Speditionen. Andere Beispiele wären CargoX aus Brasilien auf der Marktplatzseite und Nuvocargo auf der Speditionsseite.

Allerdings sind Geschäftsmodelle in Lateinamerika oft gemischt, und Nuvocargo ist ein gutes Beispiel dafür.

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