Das BNPL-Zahlungs-Startup Alma sammelt eine weitere 130-Millionen-Dollar-Runde – TechCrunch

Das BNPL-Zahlungs-Startup Alma sammelt eine weitere 130-Millionen-Dollar-Runde – BesteFuhrer

Das französische Startup Alma versucht, einen neuen „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Riesen in Europa aufzubauen. Das Unternehmen hat eine Serie-C-Runde in Höhe von 130 Millionen US-Dollar (115 Millionen Euro) abgeschlossen. Außerdem hat es 109 Millionen US-Dollar (95 Millionen Euro) an Fremdfinanzierungen aufgenommen.

Tencent, GR Capital und Roosh Ventures investieren erstmals in das Startup. Einige der bestehenden Investoren des Startups investieren erneut, darunter Cathay Innovation, Eurazeo, Bpifrances Large Venture Fund, Seaya Ventures und Picus Capital. Insgesamt hat es in traditionellen Eigenkapitalfinanzierungsrunden 211 Millionen US-Dollar (185 Millionen Euro) aufgebracht.

Das Unternehmen hat Partnerschaften mit 6.000 Händlern geschlossen, um mehr Flexibilität bei teuren Einkäufen zu bieten. Das Hauptzahlungsprodukt ist die Möglichkeit, in 2, 3 oder 4 Raten zu zahlen.

Aber das Unternehmen bietet auch andere Pläne an. Alma bietet beispielsweise 10-Monats- oder 12-Monats-Pläne an. Diese Optionen sind besonders beliebt bei bestimmten Einkäufen, wie z. B. Unterhaltungselektronikgeräten oder Möbeln.

Schließlich hat Alma eine Zahlungsoption, mit der Sie etwas kaufen und 15 oder 30 Tage später bezahlen können. Dies kann besonders nützlich sein für Kleidungsstücke und andere Waren, von denen Sie denken, dass sie Ihnen gefallen könnten, aber Sie könnten am Ende zurückgeschickt werden.

Insgesamt verarbeitet Alma mit seiner aktuellen Run-Rate jährlich mehr als 1 Milliarde Euro. Es erhebt keine Gebühren für verspätete Zahlungen, da das Unternehmen der Meinung ist, dass es nicht mit den Interessen der Verbraucher übereinstimmt. Einige Unternehmen, wie z. B. PayPal, haben Verzugsgebühren für BNPL-Raten gesenkt. Andere generieren einige Einnahmen aus diesen späten Zinsen.

Stattdessen erhebt Alma Gebühren für die Zahlungsabwicklung. Einige Händler entscheiden sich dafür, diese Gebühren direkt zu zahlen, in der Hoffnung, dass dadurch der Umsatz gesteigert wird. Andere Händler teilen sich diese Gebühren mit den Endkunden. Es liegt am Händler.

Alma tritt in die Fußstapfen von Klarna und hat eine mobile App für Verbraucher eingeführt. Im Moment können Sie mit der App nur Ihre Zahlungen verwalten. Irgendwann in der ersten Hälfte des Jahres 2022 wird das Unternehmen Sie virtuelle Karten generieren lassen, um überall in mehreren Raten zu bezahlen.

Zusätzlich zu Online-Zahlungen können Verbraucher mit Alma in Einzelhandelsgeschäften bezahlen. Die Zahlungsoption kann in die Zahlungsterminals integriert werden, oder Händler können einen Zahlungslink generieren und mit Kunden teilen. Zahlungen im Geschäft machen 30 % des Zahlungsvolumens aus.

Das Startup arbeitet mit Alain Afflelou, Etam, Galeries Lafayette, Printemps und Ankorstore zusammen. Das Unternehmen hat kürzlich auf andere Märkte expandiert. Es ist jetzt in Spanien, Italien, Deutschland und Belgien erhältlich. Und Alma plant nun, in die Niederlande, nach Luxemburg, Portugal, Irland und Österreich zu expandieren. Mit anderen Worten, Alma hat sein Produkt verfeinert – jetzt ist es an der Zeit, weiter zu expandieren.

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