Dies sind laut der französischen Regierung – TechCrunch – die größten französischen Startups

Dies sind laut der französischen Regierung – BesteFuhrer – die größten französischen Startups

Jedes Jahr teilen die französische Regierung und die von der Regierung unterstützte Initiative La French Tech zwei Startup-Rankings – das Next40 und das French Tech 120. Die Startups auf diesen Listen sollen jeweils die Top 40 und die Top 120 der leistungsstärksten Startups mit Sitz in sein Frankreich.

Dies ist das dritte Mal, dass die französische Regierung diese Listen zusammenstellt. Von den 120 Startups im französischen Tech 120 sind 84 noch im diesjährigen Index vertreten. 36 von ihnen erscheinen zum ersten Mal auf der Liste.

Zwei von ihnen waren letztes Jahr in den Next40 und erscheinen dieses Jahr aufgrund eines öffentlichen Angebots nicht – OVHcloud und Believe.

Hier ist das diesjährige French Tech 120 – die roten Logos sind Teil der Next40:

Bildnachweis: La Französisch Tech

Es gibt zwei Möglichkeiten, in die Next40 aufgenommen zu werden:

  • Sie haben in den letzten drei Jahren mehr als 100 Millionen Euro gesammelt (nach heutigem Kurs 112 Millionen US-Dollar) oder Sie sind ein Einhorn, was bedeutet, dass die Bewertung Ihres Unternehmens 1 Milliarde US-Dollar oder mehr erreicht hat.
  • Sie erwirtschaften in den letzten drei Jahren mehr als 5 Millionen Euro Umsatz mit einer jährlichen Wachstumsrate von 30 % oder mehr.

Was die verbleibenden 80 Startups im französischen Tech 120 betrifft:

  • 40 von ihnen haben in den vergangenen drei Jahren in einer Finanzierungsrunde mehr als 20 Millionen Euro eingeworben.
  • 40 davon werden anhand des Jahresumsatzes und der Wachstumsrate ausgewählt.

Natürlich sind diese Indizes auf private französische Unternehmen beschränkt, die im Innovationssektor tätig sind. Für das französische Tech 120 gibt es mindestens zwei Startups pro Verwaltungsregion.

2021 war ein Blockbuster-Jahr für die Technologiefinanzierung auf der ganzen Welt – und das gilt auch für Frankreich. „Heute muss man mindestens 50 Millionen Euro aufbringen, um zu den Next40 zu gehören“, sagte Frankreichs Digitalminister Cédric O in einer Pressekonferenz. Im Jahr 2017 sammelten französische Startups zusammen 2,5 Milliarden Euro. Im Jahr 2021 sammelten sie fast 12 Milliarden Euro.

Neben Finanzierungsrunden listete er weitere Erfolge für das französische Tech-Ökosystem auf. So gab es 2021 beispielsweise zwei Börsengänge über 1 Milliarde Euro – das sind so viele Börsengänge über 1 Milliarde Euro wie in den vergangenen 25 Jahren.

Es gab auch einige Konsolidierungen. In den letzten Wochen hat Doctolib Tanker gekauft, Luko hat auch seinen deutschen Konkurrenten Coya gekauft, aber auch Frichti wurde von dem Berliner Startup Gorillas gekauft.

„Ich wollte alle schnell daran erinnern, was Next40 und French Tech 120 sind. Viele denken, dass es sich um ein Ranking handelt. Natürlich ist es ein Ranking und Sie können stolz darauf sein, ein Teil davon zu sein“, sagte Clara Chappaz, Direktorin von La French Tech.

„Aber neben dem Ranking-Element ist es ein Unterstützungsprogramm. Es gibt heute einige Mitglieder der französischen Tech-Mission, die als Startup-Manager fungieren. Sie unterstützen Start-ups wie Back Market und alle Unternehmen, die Sie hier sehen können, um die Interaktion mit öffentlichen Verwaltungen zu allen möglichen Themen zu erleichtern“, fügte sie hinzu.

Es gibt einen französischen Tech-Vertreter in 60 verschiedenen Verwaltungen. Sie versuchen, Startups zu helfen, wenn es darum geht, Visa für ausländische Mitarbeiter zu erhalten, eine Zertifizierung oder ein Patent zu erhalten, ein Produkt an eine öffentliche Verwaltung zu verkaufen usw.

Eines fällt jedoch auf. Wie in den vergangenen Jahren ist die französische Regierung der Meinung, dass Technologie-Startups mehr tun sollten, wenn es um Vielfalt und Inklusion geht.

Während es im französischen Tech 120 jetzt 14 statt 7 Gründerinnen gibt, „müssen wir mehr tun, wenn es darum geht, Frauen im Ökosystem zu fördern“, sagte Cédric O.

Und weil Präsidentschaftswahlen anstehen, listete Cédric O auch einige der politischen Änderungen auf, die Startups in den letzten fünf Jahren geholfen haben.

„Ohne Vermögenssteuer [ISF] Reform, ohne Flat Tax, ohne Arbeitsmarktreform, ohne Tibi-Initiative, ohne Aktienoption [BSPCE] Reform, ohne das französische Tech-Visum, […] die French Tech wäre nicht da, wo sie heute ist“, sagte Cédric O.

Letztes Jahr teilte die französische Regierung auch Green20, ein Programm für Greentech-Startups, da es normalerweise länger dauert, viel Geld zu sammeln oder viel Umsatz zu generieren, wenn Sie ein Greentech-Startup sind. Die Regierung hat dieses spezifische Programm in ihrer Pressekonferenz nicht erwähnt.

Mit 26 Startups, die den Unicorn-Status erreicht haben, hat sich das französische Tech-Ökosystem in letzter Zeit besonders gut entwickelt. Aber wenn man einen Schritt zurückgeht: Letztes Jahr ist die Zahl der Einhörner weltweit von 569 auf 959 Einhörner gestiegen.

Diese beiden Kennzahlen belegen, dass die Tech-Branche in der Gesamtwirtschaft immer wichtiger wird und im globalen Wettbewerb steht. Einige französische Startups sind auf dem richtigen Weg, europäische oder globale Marktführer in ihrer jeweiligen Branche zu werden. Und es wird interessant sein zu sehen, wer aus einem lokalen Erfolg einen globalen machen wird.

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